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Die Hofstatt
Der Chilchacher zwischen Baumgartenstrasse, Frankenstrasse, Kirche und der Gebäudegruppe des Bienzgutes wird vielfältig genutzt: Kleintierhalter Hans Peter Schluep pflegt die Hochstammobstbäume und züchtet Schafe, Geissen, Kaninchen. Bei der Sitz- und Spielecke tummeln sich Kinder und geniessen Erwachsenen mitten im Zentrum von Bümpliz den Ort ohne Verkehr. Auf dem Kompostplatz produzieren die freiwilligen HelferInnen der Kompostruppe mit Rüstabfällen aus der Küche hochwertigen Kompost.






Hans Peter Schlup
Hans Peter Schlup pflegt seit über 30 Jahren die Hochstammobstbäume und züchtet Schafe und Geissen im Bienzgut. Dieser grüne Flecken mitten in Bümpliz gehört für viele Bewohnerinnen und Bewohner zur Identität von Bümpliz. Die Weide ist Teil der historischen Bauernhausgruppe Bienzgut. Die Weide und die Obstbäme beleben auf lebendige Art und Weise das geschützte bäuerliche Gebäudeensemble. Der mitten in den umgenutzten Gebäuden hie und da wahrzunehmende Mistgeruch gehört dazu. Neben der Bienzgutweide pflegt er auch das Säumätteli vor dem Haupthaus Bernstrasse 77 und die Michelmatte zwischen Olivenweg und Cedernstrasse. Pflegen heisst nicht nur Mähen, Heuen und Weidezaununterhalt. Es heisst auch viel achtlos Weggeworfenes zusammen zu lesen und zu entsogen. Im Brotkasten im Bienzgut nimmt er den Haushalten das alte Brot ab. Die anfallende Menge übertrifft bei weitem den Hunger der Bienzgut Herde. Den Überschuss gibt Hans Peter Schlup an weitere Tierhalter in der Region ab. Sein unermüdlicher Einsatz - auch Samstags und Sonntags - macht er ohne Entgelt. Er hat dabei eher darauf gelegt, anstatt etwas zu verdienen. Der QBB Präsident Bernardo Albisetti bezeichnete vor kurzem das Bienzgut als das Herz von Bümpliz. Das dem so ist, dürfen wir auch Hans Peter Schlup verdanken. Er hat seit seiner Pensionierung als Berufsfeuerwehrmann seine ganze Freizeit seinen Tieren und den Obstbäumen gewidmet.
Der Hüter der grünen Oase vom Bienzgut