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  Das Bienz - Gut
  Ortsgeschichte

  

 

Die Gebäudegruppe des Bienzgutes im Zentrum Bümpliz mit der Hofstatt und der Dorfkirche weckt die Erinnerung an die Zeit, als Bümpliz ein Bauerndorf vor den Toren der Stadt Bern war. Das Bienzgut dient seit 1998 als Begegnungszentrum mit einem vielfältigen Angebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.


Auf den Ruinen einer luxuriöse Villa...
Um 200 n. Chr. weilte im Bienzgut die provinzialrömische Oberschicht, die sich eine luxuriöse Villa als Statussymbol baute. Die römischen Ruinen werden seit über 250 Jahren archäologisch untersucht. Die aktuellen Grabungen liegen in unberührtem Terrain: eine Quelle für weitere Forschungen.

Flyer zum Herunterladen ...  



 

Auf der von Franz Niklaus König um 1800 gemalten Ansicht der Kirche Bümpliz ist inks ein Teil des Vorgängerbaus des Bienzhauses zu sehen. Das Bauernhaus ist wie damals üblich mit Stroh gedeckt. Im Gegensatz dazu hatte die Kirche bereits ein Ziegeldach. Nach einem Blitzschlag brannte 1852 gemäss mündlicher Überlieferung der Familie Bienz das alte Bauerhaus in einem schweren Januargewitter ab. Das Bauernhaus wurde mit Unterstützung der Bümplizer Bauern von der damaligen Besitzerfamilie König aber rasch wieder aufgebaut und 1854 bezogen.

 

Eigentlich begann alles mit der Verleihung des Kulturpreises der Burgergemeinde Bern an die deswegen gegründete Stiftung. Die hunderttausend Franken Preisgeld bildeten den Grundstock für die Äuffnung des Stiftungskapitals, mit dem diese den Kauf der Gebäude an der Bernstrasse 77 und die Einrichtung des Begegnungszentrums Bienzgut finanzierte. Rückblickend gesehen, trafen verschiedene Glücksfälle zusammen: die Stadt Bern war nach erfolglosem Suchen von Nutzungen für das Bienzgut bereit, die Gebäude für ein soziokulturelles Zentrum einem privaten Träger abzugeben. Aus der Planung des COOP Einkaufszentrums Bümpliz und einem Stadtratskredit flossen 2.1 Mio Franken für das Bienzgut. Weitere Mittel stammten aus Beiträgen von COOP, ASCOM, dem Lotteriefonds, der Hans und Rosa Weiss Stiftung, uam.. Zusammen mit den Darlehen der Bank und des Gfellerfonds, Einzelspenden von Firmen und dem Beitrag der Stadt Bern konnten die 4,5 Mio Franken Kaufpreis zusammengetragen werden.
 

Die Stiftung B übernahm 1994 die vom damaligen Hochbauamt der Stadt Bern fertig sanierten Gebäude im Baurecht. Ein Bericht zur Geschichte und Umbau 1996 - 1999 kann bei der Stiftung für Bümpliz/ Bethlehem/ Bottigen/ Riedbach für Fr. 15.-- + Porto bestellt werden.

> Die (Vor-) Geschichte in Kurzform (pdf) ...  


> Mehr zur Geschichte des Bienzgutes ...  


> Zum Inventar der geschützten Ortsbilder der Schweiz ...